Archiv der Kategorie: Lost_roads

Sorry, da fährt gerade ein Laster in mein Büro…

Noch T-2 bis zur Premiere. Sprich: Übermorgen geht’s los mit unseren Voraufführungen. Da haben wir uns gedacht, wenn wir mit der Inszenierung schon die Straßen erobern, können wir das auch mit unserem Büro und haben das einfach unter das Banner an den Doberaner Platz verlegt. Dort konnten Interessierte Infomaterialien bei uns abholen und auch schon erste Kostproben unserer Soundfiles über die originalen Head-Sets anhören. Besonders toll wurde es, als sich ein riesiger Schatten mitten am Tag über den improvisierten Bürotisch ausbreitete und Jeffrey beim Telefonieren mit dem Sounddesigner feststellte, dass es sich dabei um einen LKW handelte… Aber hey, es geht uns ja schließlich um den Sound der Stadt und den gab es heute ungemein deutlich auf die Ohren.

Es bleibt spannend! Wenn ihr noch keine Karten habt: Ran an die Vorverkaufskassen! Es sind nur 3 Vorstellungstage mit je 2 Touren angesetzt.

http://www.volkstheater-rostock.de/spielplan/monatsplan/rostockrevolutionroad/668/

Stay tuned! Stay online!

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Einmal ins Nirgendwo und wieder zurück, bitte!

Obwohl wir die Geschichten und Revolutionen in der unmittelbaren Nachbarschaft des Theaters untersuchen, verschlägt es das Team nicht allzu selten in entlegenere Winkel.

So stand eine Reise nach Langen Brütz (ca. 3 Stunden mit Bus und Bahn von Rostock entfernt) auf dem Plan, um den bekannten Fotografen Siegfried Wittenburg zu treffen. Der erzählte auf der Terrasse seines Hauses von seinen Eindrücken während der Wendezeit 1989/ 90 und wie er die „Friedliche Revolution“ in Rostock mit seinen Bildern dokumentierte.

Nur wenige Tage später ging es dann nach Roggentin, um dort ein Interview zu der „Erhaltungswohner-Initiative“ der 89er Jahre mit Kristin Fibian zu führen. Da hält der Bus dann auch plötzlich mitten auf einem Feldweg und für Jeffrey, der sich in Rostock und Umgebung natürlich gar nicht auskennt, war das doch nochmal ein kleines Abenteuer Büroraume zwischen Kornblumen, Mohn und Bohnenschoten (ohne Navi!) zu finden.

Die Reisen und Geschichten werden also länger, das Konzept hingegen verdichtet sich.

(JD)