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Sorry, da fährt gerade ein Laster in mein Büro…

Noch T-2 bis zur Premiere. Sprich: Übermorgen geht’s los mit unseren Voraufführungen. Da haben wir uns gedacht, wenn wir mit der Inszenierung schon die Straßen erobern, können wir das auch mit unserem Büro und haben das einfach unter das Banner an den Doberaner Platz verlegt. Dort konnten Interessierte Infomaterialien bei uns abholen und auch schon erste Kostproben unserer Soundfiles über die originalen Head-Sets anhören. Besonders toll wurde es, als sich ein riesiger Schatten mitten am Tag über den improvisierten Bürotisch ausbreitete und Jeffrey beim Telefonieren mit dem Sounddesigner feststellte, dass es sich dabei um einen LKW handelte… Aber hey, es geht uns ja schließlich um den Sound der Stadt und den gab es heute ungemein deutlich auf die Ohren.

Es bleibt spannend! Wenn ihr noch keine Karten habt: Ran an die Vorverkaufskassen! Es sind nur 3 Vorstellungstage mit je 2 Touren angesetzt.

http://www.volkstheater-rostock.de/spielplan/monatsplan/rostockrevolutionroad/668/

Stay tuned! Stay online!

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Rascheln, Rauschen, Kreischen, Zwitschern

„ptschik ptschik“, „klunk klunk“ und „brrrrrr“ wären wohl die treffendsten Beschreibungen, um zu erklären, wonach wir am vergangenen Wochenende suchten. Unser Sound-designer Felix ist aus dem tiefen Süden Stuttgarts angerollt, um die „Stimme Rostocks“ zu erkunden und aufzuzeichnen. Bewaffnet mit riesigen Köpfhörern, Aufnahmegeräten, diversen Mikrofon-Köpfen und Schaumstoff-Plop-Schützern gegen das Windrauschen ging es durch die Stadt.

Alles, was gluckste, brummte, surrte oder kreischte, war unser Ziel. Denn neben den Stimmen der Rostocker*innen wollen wir auf der REVOLUTION ROAD auch die Sounds der Stadt wiedergeben. Wie hören sich Orte an? Welche Klänge verleihen ihnen Charakter? Und welches Gebäude ist verstummt, als es die Menschen verließen? Während wir Theaterleute mit den Freigeistern der KTV ein Gesicht verleihen wollen, ist Felix vom Sound also dafür da, ihr eine Stimme zu geben.

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Die Astronomische Uhr lädt nicht nur zum Hingucken, sondern auch Hinhören ein.

Kurioser Nebeneffekt: Menschen, die Mikrofone vor sich hertragen oder Wände abklopfen und ihr Ohr dagegen pressen, werden sehr schnell in ein Gespräch verwickelt, das meistens mit folgender Formel beginnt: „Was machen Sie da?“.

(JD)